berliner mord & totschlag

Self Publishing

Freitag, 24. April 2015 von Ulli

Auf Zauberspiegel-online habe ich einen kleinen Artikel über meine Erfahrungen als Self Publisher veröffentlicht:

Amazon Kindle bietet Selpublishern einen Tantiemensatz von 70 Prozent an. Das ist attraktiv. Man sollte sich vor Augen halten, das Autoren nicht gerade auf Rosen gebettet sind…

Hier weiterlesen.


Zukunft

Sonntag, 22. Februar 2015 von Ulli

„Aber an einem Abend in der folgenden Woche, an dem es nun wirklich frühlingshaft warm geworden ist, sitzen wir wieder gemeinsam auf der Terrasse und trinken local wine: „Spätestens im Ersten Weltkrieg war das Proletariat zur bedeutendsten sozialen Schicht geworden, die Arbeiter waren von den Fabriken in die Schützengräben abkommandiert, und danach haben sie sämtliche politischen Bewegungen getragen, von der Oktoberrevolution bis zum Faschismus. Deswegen wurden die Sozialstaaten geschaffen: Eine Heimat für die Ausgebeuteten und Verachteten. Aber seit dreißig Jahren regiert wieder die nackte Gier: Es entsteht wieder eine Klasse von Ausgebeuteten, von Vogelfreien und Gedemütigten, ein Prekariat, und nur noch ein paar Jahrzehnte, und diese Leute werden die Regie in der Geschichte übernehmen. Dann Gnade uns Gott! Das wird höchst ungemütlich werden! Sie verstehen: Eine Welt, die in primitivster Weise auf Egoismus und Gier gesetzt hat, erschafft sich ihren eigenen Totengräber.“ So sitzen wir am südlichen Ende Europas, an der Peripherie unserer schönen Wohlstandswelt und sprechen über die verspielten Chancen der Geschichte.“ (unveröffentlicht, Mythuxs II)

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siehe auch: „Mythuxs“


„Berliner Macht“

Dienstag, 23. Dezember 2014 von Ulli

Im „Berliner Abendblatt“ eine neue Besprechung meines Krimis „Berliner Macht“.

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Für alle, die wissen wollen, wie es im Bauch Berlins tatsächlich zugeht:

Siehe HIER.


DIE HEXE VON SHIPGRAVE

Mittwoch, 05. November 2014 von Ulli

Die junge Schriftstellerin Elizabeth Graig reist in das abgelegene Küstenstädtchen Shipgrave, um wegen des rätselhaften Verschwindens zweier Boote der US-Küstenwache zu recherchieren. Doch sie erkrankt, kaum dass sie den kleinen Ort erreicht hat. Ihre Symptome sind Schüttelfrost, Schwindelanfälle und entsetzliche Alpträume, in denen eine grauenvolle Hexe erscheint. Und auch die Bewohner des Städtchens sind alles andere als vertrauenerweckend: so ihre aufgedonnerte Zimmerwirtin Mrs. Fox, so der feiste Sheriff des Ortes, so ein ebenso attraktiver wie undurchschaubarer Arzt und Wunderheiler. Für Elizabeth brechen Tage des Schreckens an…

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Lesen und Bestellen bei amazon.


Goldener Oktober

Sonntag, 19. Oktober 2014 von Ulli

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Der Sommer

Freitag, 12. September 2014 von Ulli

könnte noch ein bisschen bleiben….

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Einer der besten deutschen Krimis überhaupt: „Der 7. Tag“ von Nika Lubitsch.

Dienstag, 22. Juli 2014 von Ulli

Natürlich hat mich Nika Lubitschs Roman interessiert, weil er einer der größten Erfolge im Self-Publishing ist: Die Autorin hatte für ihren herausragend guten Text keinen Verlag gefunden und ihn schließlich bei amazon-kindle selbst publiziert. Mehr als 100 000 Downloads beeindrucken. Zudem ist Lubitsch Berlinerin – auch noch aus dem Westen – und spielt ihr Buch in dieser Stadt. Dass die Geschichte in Charlottenburg, also gerade hier um die Ecke, losgeht, hat mir zudem gefallen. Gelesen habe ich es allerdings, weil es so spannend ist, dass man den Reader kaum aus der Hand legen kann.

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Aus der Traumhölle der Spontis – Zu Peter Schneiders Erzählung „Lenz“

Montag, 09. Juni 2014 von Ulli

Ich habe Peter Schneiders „Lenz“ auf dem Flohmarkt gefunden und gekauft, ein Buch, an das ich seit Jahrzehnten nicht mehr gedacht hatte. Ganz sicher ist die Erzählung eine der Grundtexte dessen, was einmal „undogmatische Linke“ hieß, der Spontibewegung. 1973 erschienen, hatte das schmale Rotbuchbändchen sich ein Jahr später schon 27000 mal verkauft und die Gemüter bewegt. Der Vorbesitzer meines Bandes hatte viel mit Bleistift an den Rand geschrieben, leider kann man diese Nozizen heute kaum noch lesen, und auch jede Menge angestrichen, sicher laute wichtige Stellen. Auf der Rückseite steht, „dass Sensibilität und Radikalität durchaus vereinbar“ seien. Dies war der Kommentar der Zeit.

Peter Schneider erzählt die Geschichte von Lenz, einem jungen Linksintellektuellen, der, nachdem seine Freundin L sich von ihm getrennt hat, in eine Identitätskrise gerät. Er schließt damit unmittelbar an Georg Büchners berühmten Text an:

 „Den 20. Jänner ging Lenz durchs Gebirg. Die Gipfel und hohen Bergflächen im Schnee, die Täler hinunter graues Gestein, grüne Flächen, Felsen und Tannen… Er ging gleichgültig weiter, es lag ihm nichts am Weg, bald auf-, bald abwärts. Müdigkeit spürte er keine, nur war ihm manchmal unangenehm, dass er nicht auf dem Kopf gehen konnte.“ (Georg Büchner, Lenz, in: Georg Büchner, Werke und Briefe, München, 1973, S.65)

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Vor einem Jahr…

Samstag, 10. Mai 2014 von Ulli

Paris, 10. Arrondissement, Blick aus dem Fenster auf die Rue Faubourg Saint Martin:

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Politkrimi

Mittwoch, 23. April 2014 von Ulli

„Der Tote lag im Wohnzimmer vor einem riesigen Fernsehgerät. Er trug Militaryhosen und ein grünes T-Shirt mit dem Aufdruck Super Trouper. Der Mann lag auf der Seite, seine Hände waren auf dem Rücken mit Klebeband gefesselt und sein Kopf steckte in einer blauen Plastiktüte. Der Körper war deutlich in den Zustand der Verwesung über­gegangen und der Bauch vom Leichengas in bizarrer Weise aufgebläht. Über dem Toten schwirrte ein dichter Schwarm winziger Fliegen. Obwohl beide Fenster weit offen standen, war der süßliche, Übelkeit erregende Leichengestank kaum zu ertragen..

Berlin, Berlin

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siehe auch: Lektüreprobe „Berliner Macht“.

 


 

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