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	<title>mord &#38; totschlag</title>
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	<description>Ullrich Wegerich</description>
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		<title>Das Monster der Finanzindustrie – Zu Robert Harris Reformulierung der Frankenstein-Metapher in seinem Thriller „Angst“.</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 10:15:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
				<category><![CDATA[rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Frankenstein]]></category>
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		<category><![CDATA[Robert Harris]]></category>
		<category><![CDATA[Superreiche]]></category>

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		<description><![CDATA[„Am 9.Oktober 2007 schloss der Dow Jones Industrial Average mit 14164 Punkten. Gestern Abend – ich habe das noch einmal überprüft, bevor ich das Büro verlassen habe – schloss der Dow mit 10866. Das entspricht einem Verlust über die letzten zweieinhalb Jahre von fast einem Viertel. Stellen Sie sich das vor! All die armen Trottel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Am 9.Oktober 2007 schloss der Dow Jones Industrial Average mit 14164 Punkten. Gestern Abend – ich habe das noch einmal überprüft, bevor ich das Büro verlassen habe – schloss der Dow mit 10866. Das entspricht einem Verlust über die letzten zweieinhalb Jahre von fast einem Viertel. Stellen Sie sich das vor! All die armen Trottel mit ihren Pensionsplänen und Indexfonds haben etwa 25 Prozent ihres Investments verloren. <span style="text-decoration: underline;">Sie</span> jedoch haben auf <span style="text-decoration: underline;">uns</span> vertraut, und der der Wert Ihres Vermögens hat sich im gleichen Zeitraum um 83 Prozent erhöht.“ (Robert Harris, Angst,<strong> </strong>München (Heyne Verlag), 2011, Seite 109)</p></blockquote>
<p>In seinem Thriller <a href="http://www.amazon.de/Angst-Robert-Harris/dp/3453267044/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1335953442&amp;sr=1-1" target="_blank">„Angst“</a> führt Robert Harris seine Leser in die Welt der Hochfinanz. Alex Hoffmann ist ein genialer Physiker, der jedoch starke Symptome von Autismus aufweist: Wie Dr. Frankenstein ist er ein halb wahnsinniges Genie. Als Physiker arbeitete er zum Thema der künstlichen Intelligenz, über „autonomes maschinelles Lernen“(a.a.O. S287), dann wechselte er ins Finanzfach und entwickelte aus seinen Erkenntnissen den Algorithmus VIXAL, mit dem sein computergestützter Hedgefonds automatisiert auf fallende Kurse spekuliert. Die Gewinne sind gigantisch. Hoffmann schwimmt regelrecht in den Millionen.</p>
<p>Zusammen mit seiner Frau Gabrielle, einer sympathischen Künstlerin, lebt er in einer riesigen Villa am Genfer See. Das weltfremde Genie, seinem Charakter nach ein Asket, kennt noch nicht mal alle Räume des Hauses. Die Katastrophe beginnt, als ihm eines Abends jemand eine Erstausgabe eines Buches von Charles Darwin zuschickt. Diesem Unbekannten mangelt es nicht an Ironie, hat Hoffmann seine Millionen doch in einem System des unbarmherzigsten Sozialdarwinismus gemacht. In der Nacht erwacht er, als die Überwachungsanlage seines Anwesens für einen Augenblick die gigantische Beleuchtung des Grundstücks anspringen lässt. Er verlässt das Schlafzimmer, um nachzusehen, was los ist. Tatsächlich treibt sich ein Einbrecher im Haus herum. Doch dann bekommt Hoffmann einen harten Schlag über den Milliardärsschädel.</p>
<p>Am folgenden Tag nimmt das Verhängnis seinen Lauf. Nicht nur verirrt Hoffmann sich aus seiner schicken, keimfreien Welt der Superreichen ins Genfer Rotlichtviertel und begeht er dort einen Mord. Auch VIXAL läuft aus dem Ruder: Während die Gewinne des Hedgefonds in Millionenschritten anwachsen, wird immer klarer, dass der Algorithmus auf den Kollaps des gesamten Weltwährungssystems spekuliert.</p>
<p>Doch zunächst findet bei „Hoffmann Investment Technologies“ ein Treffen mit potentiellen neuen Investoren statt. Wieder geht es um Milliarden. Wie beschreibt Robert Harris diese Superreichen? Hoffmann selbst ist, wie gesagt, ein Genie mit autistischen Zügen. Bei seinem Geschäftspartner Hugo Quarry handelt es sich dagegen um einen ganz anderen Typen: Freundlich könnte man ihn als Lebemann, unfreundlich als extrem egoistisches Arschloch bezeichnen. Gerade hat er sich eine neue Luxusyacht bestellt, die so groß ist, dass sogar ein Hubschrauber drauf landen kann. Seine Familie hat er in England entsorgt, um sich auf dem Kontinent ungestört mit allerlei tollen Modells vergnügen zu können. Und die Investoren bestehen aus kauzigen Erben, aus Raffkes aus der Finanzbranche und aus der Tochter eines blutbesudelten, asiatischen Despoten. Alle zahlen mittels allerlei Tricks so gut wie keine Steuern, sind sich aber darin einig, dass die Steuern viel zu hoch sind. Vor allem aber handelt es sich bei diesem gesamten Personal um absolut asoziale Soziopathen, die sich ausschließlich um sich selbst drehen und sich lediglich für sich selbst und ihr Geld interessieren. Diese Superreichen leben in einer parallelen Realität, durch Abgründe von der Lebenswirklichkeit der normalen Menschen getrennt, die den maßlosen Reichtum durch ihre Arbeit ja überhaupt erst erwirtschaften.</p>
<p>Im weiteren Verlauf der Geschichte versucht Hoffmann VIXAL abzuschalten. Doch das ist nun unmöglich. Selbst als er die Stromversorgung kappt, handelt VIXAL munter weiter. Wie Dr. Frankensteins Monster hat er sich selbständig gemacht:</p>
<blockquote><p>„Über die großen Fernsehschirme liefen die üblichen Nachmittagsnachrichten von der Wall Street. Sie wurden immer noch von den Unruhen in Athen gegen die Sparmaßnahmen der griechischen Regierung dominiert. Wurde Griechenland zahlungsunfähig? Griff die Krise auf andere Länder über? Kollabierte der Euro? Und der Hedgefonds machte immer noch in einem Ausmaß Profit, das unheimlich war&#8230;“ (a.a.O. S.318).</p></blockquote>
<p>Zum Thema gibt es <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1610921/" target="_blank">ein interessantes Interview mit dem Autor</a>.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.ullrichwegerich.de/2010/09/finanzkrise-2-0-was-ist-mergers-aquisitions/" target="_blank">Was ist Mergers &amp; Aquisitions?</a></p>
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		<title>Willkommen in der Postmoderne II: Zu Richard Powers Satire &#8220;Das größere Glück&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 06:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
				<category><![CDATA[rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Das größere Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Powers]]></category>

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		<description><![CDATA[In der amerikanischen Verfassung ist das Streben nach Glück, die berühmte Pursuit of Happiness, als ein unveräußerliches Grundrecht aller Menschen formuliert.  Aber wie sieht es mit diesem Glück in der Realität aus? Und was passiert, wenn in den USA wirklich mal einer glücklich ist? Diese Frage stellt sich Richard Powers in seiner Satire &#8220;Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der amerikanischen Verfassung ist <strong>das <em>Streben nach Glück</em></strong>, die berühmte <em>Pursuit of Happiness</em>, als ein unveräußerliches Grundrecht aller Menschen formuliert.  Aber wie sieht es mit diesem Glück in der Realität aus? Und was passiert, wenn in den USA wirklich mal einer glücklich ist? Diese Frage stellt sich <a href="http://www.richardpowers.net/index.htm" target="_blank">Richard Powers</a> in seiner Satire <em>&#8220;Das größere Glück&#8221;</em> .</p>
<p>Der Literat Russel Stone ist ein melancholischer Zeitgenosse. Er unterrichtet in Chicago <em>creative writing</em> (irgendwie riecht der ganze Roman ein wenig nach <em>creative writing</em>) und hält sich ansonsten als Redakteur einer Zeitgeistzeitschrift, in der allerlei Schwachköpfe ihre Psychoergüsse zum Besten geben, über Wasser.  In seinem Kurs erscheint nun die junge Algerierin Thassadit Amzwar. Thassa hat den Bürgerkrieg in ihrer Heimat mit knapper Not überlebt, sie hat ihre Eltern und viele Freunde verloren. Doch die traumatisierte Exilantin ist glücklich. Sie ist gut drauf, sie wirkt heiter und froh und ihre gute Stimmung überträgt sich auf jeden, der mit ihr zu tun hat. Sie ist eine Freude.</p>
<p>Stone ist das Glück seiner Schülerin allerdings nicht ganz geheuer. Er wendet sich deshalb an die Psychologin Candace Weld, die für die Studentenberatung  arbeitet. Weld spricht mit Thassa und stellt fest: Die Algerierin ist völlig normal im Kopf. Es besteht kein Grund zur Besorgnis. Die Diagnose lautet: <strong>Hyperthymie, also übermäßiges Glück. </strong>Während Stone und Candace langsam und glücklich miteinander anbandeln, versucht ein Kommilitone, Thassa zu vergewaltigen. Die junge Frau bringt ihn jedoch von seinem Vorhaben ab. Die Katastrophe bricht aber los, als die Medien Wind von der Geschichte bekommen. Die ebenso simple wie reißerische Botschaft lautet: <em>„Sie hat diesen Perversen einfach durch ihre Freude verscheucht</em>“. (Richard Powers, Das größere Glück, Frankfurt Main, 2009, S.158). Endlich ein glücklicher Mensch! Durch diverse Blogs wandert die Geschichte in die Mainstream-Medien. Die Branche hat eine neue Sau, die sie durchs Dorf treiben kann. Dutzende Kommentatoren, Experten, Selbstdarsteller, Dummschwätzer, Sensationshechler und was nicht alles lassen sich über Thassa aus. Der „<em>öffentliche Datenbrei</em>“ (a.a.O. S158) macht sich über sie her. Schließlich tritt sie in dem ebenso aussichtslosen wie absurden Versuch, die Dinge zu erklären, sogar<strong> in landesweiten Talk-Shows</strong> auf&#8230;</p>
<div id="attachment_1305" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.ullrichwegerich.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCI0035.jpg"><img class="size-medium wp-image-1305" title="Chicago" src="http://www.ullrichwegerich.de/wp-content/uploads/2011/11/DSCI0035-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Das Streben nach Glück, vom Chicagoer Big Business in Beton gegossen.</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Doch es kommt noch schlimmer: Der Wissenschaftler Thomas Kurton, Inhaber der börsennotierten Firma <em>Truecyt</em>e, die mittels Genforschung ihr Geld macht, wird auf Thassa aufmerksam. Lange schon sucht er nach dem genetischen Code des Glücks und bei Thassa hofft er ihn nun zu finden. Die junge Frau, Glück macht anscheinend naiv, lässt sich untersuchen. <strong>Doch das Resultat der Übung ist natürlich verheerend</strong>:</p>
<blockquote><p>„<em>Wissenschaftler haben endlich entdeckt, dass das Glück in erster Linie erblich ist&#8230;Truecytes Nachricht durchläuft den Mem-Pool wie eine Welle ein Footballstadion. Zahllose Websites werten die Meinungen von Internetnutzern aus; die Story bekommt vier Sterne für ihren Neuigkeitswert, vier Sterne für ihre Wichtigkeit und fünf Sterne für ihren Unterhaltungswert&#8230; Die Entdeckung kommt goldrichtig</em>.&#8221; (a.a.O. S.258)</p></blockquote>
<p>Denn die Weltlage ist nicht gerade beglückend: Es gibt Kriege, die Klimakatastrophe, Killerviren, die Finanzkrise, den internationalen Terror und was noch mehr. Kein einziges dieser Probleme ist auch nur ansatzweise gelöst. Aber zum Glück: &#8220;<em>Wissenschaftler entdecken die genetische Ursache der Freude.</em>“(a.a.O.S.259)</p>
<p>Thassa lebt jetzt inmitten eines durchgeknallten Hurrikans. Sie kann sich nicht mehr in ihr Studentenwohnheim trauen, das von Menschen belagert wird und taucht unter. Die einen bewundern sie, die anderen empören sich über sie. Als sie genetisches Material an eine weitere Gentech-Firma in Houston verkauft, beginnt ein Rechtsstreit über die anscheinend sehr profitable Lizenz für den Code des Glücks. Schließlich bittet sie Stone, ihr bei der Flucht zu helfen&#8230;</p>
<p><strong>Gut geschriebene, wenn auch ziemlich konventionell aufgezogene Satire über ein Land, das zwar hinter dem Glück her rennt, es aber sofort pathologisiert und in seine Einzelteile pulverisiert, falls es sich zur allgemeinen Überraschung doch mal blicken läss</strong>t.</p>
<p>siehe auch: <a href="http://www.ullrichwegerich.de/leseprobe-berliner-macht/" target="_blank">Lektüreprobe &#8220;Berliner Macht&#8221;.</a></p>
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		<title>Sätze wie von einer bekifften Elektrogitarre gespielt</title>
		<link>http://www.ullrichwegerich.de/2012/03/satze-wie-von-einer-bekifften-elektrogitarre-gespielt/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 11:25:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Chase Insteadman]]></category>
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		<category><![CDATA[Jonathan Lethem]]></category>
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		<description><![CDATA[Willkommen in der Postmoderne! Zu Jonathan Lethems grandioser Satire „Chronic City“.
Die Sprache mäandert ähnlich abgedreht durch die Seiten des Buches wie die Personen durch die Handlung. Wenn Lou Reed schreiben würde, würde es womöglich so ähnlich klingen. Was soll man von diesem Personal halten? Chase Insteadman hat sein Geld als Kinderstar in diversen TV-Serien gemacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Willkommen in der Postmoderne! Zu Jonathan Lethems grandioser Satire „Chronic City“.</strong></p>
<p>Die Sprache mäandert ähnlich abgedreht durch die Seiten des Buches wie die Personen durch die Handlung. Wenn Lou Reed schreiben würde, würde es womöglich so ähnlich klingen. Was soll man von diesem Personal halten? Chase Insteadman hat sein Geld als Kinderstar in diversen TV-Serien gemacht und lebt als eine Art schwerreicher Jungrentner in New York. Seine Verlobte heißt Janice Trumball, ist Astronautin, doch mit ihrem Schiff irgendwie in ein chinesisches Minenfeld geraten (ein Weltkrieg scheint zu toben) und schwebt nun sinnlos im All. Ähnlich ziellos gondelt Insteadman durch ein futuristisches Manhattan der Superreichen. Dabei trifft er auf Perkus Tooth, einen ehemaligen Rock- und Kulturkritiker, ein kontinuierlich bekifftes Fossil aus den damals irgendwie noch aufklärerischen Achtziger Jahren, der – ebenfalls ganz losgelöst von Raum und Zeit – in seiner mietpreisgebundenen Wohnung sitzt und in einer Art Sprechdurchfall die kulturelle Semantik einer durchgeknallten Zivilisation zu dechiffrieren sucht. Mit von der Partie sind beispielsweise noch der Karrierist Richard Abneg, der als Hausbesitzer anfing und als rechte Hand des schwerreichen Bürgermeisters endete (sozusagen der Joschka Fischer des Romans) und seine reiche Freundin Georgina Hawkmanaji, genannt Frau Habichtmann, aber auch – ihrer Körperform wegen – Straußenfrau. Allerlei Tiere spielen eine Rolle, Adler, ebenso ein entlaufener Tiger, der ganze Häuser zum Einsturz bringt, und eine dreibeinige Kampfhunddame. Unter anderem beschäftigt man sich mit Caldronen, das sind Fantasy-Grale, die bei E-Bay angeboten werden, hinter denen die Protagonisten aber zunächst ähnlich erfolglos her jagen wie die Tafelritter früherer Jahrhunderte hinter ihren Gralen. Dieses New York schwebt in einer zur Ewigkeit aufgeblasenen Gegenwart. Die Hölle. Vergangenheit und Zukunft existieren nicht mehr. Mit Bob Dylan könnte zusammenfassen: <em>There is no way out of here, said the joker to the thief&#8230;(</em>Bob Dylan, All along the watchtower<em>).</em></p>
<p>Die Dinge und Gedanken kommen aber in Bewegung, als Biller, ein Obdachloser, der in Perkus Tooth Hinterhof haust, plötzlich Geld macht. Schon seit einiger Zeit hat er immer auf seinem Notebook geschrieben. Nun offenbart er: Er hat in <em>Yet Another World</em>, einer computersimulierten Realität, gute Geschäfte gemacht:</p>
<blockquote><p><em>Es sei diese Unendlichkeit möglicher Identitäten und Umgebungen, die totale und endlose Erweiterbarbeit von Yet Another World, die ihre Großartigkeit ausmache. Sonderlinge und Avantgardisten konnten Viertel errichten, die auf ihre Weise genauso solide waren wie die der Vorstädter – Königreiche des Naturtausches, des Dada oder der Vergewaltigung, Trutzburgen des Chaos. Erwachsene gaben sich als Kinder aus, Männer als Frauen und so weiter. Andere entwarfen nichtmenschliche Identitäten, Gorgonen, flanierende Penise, pornofizierte Gnuppets. </em>(<a href="http://jonathanlethem.com/index.html" target="_blank">Jonathan Lethem</a>, <a href="http://www.amazon.de/Chronic-City-Jonathan-Lethem/dp/360850107X" target="_blank">Chronic City, </a>Stuttgart, 2011, Tropen Verlag, S.238f)</p></blockquote>
<p>Willkommen in der Postmoderne. <em>Anything goes</em>. Perkus Tooth ist von der Idee der simulierten Realitäten fasziniert. Doch dann ersteigt ein naheliegender Gedanke aus dem Wirrwarr: Wenn <em>Yet Another World</em> am Rechner simuliert wurde, wie steht es dann mit der Realität, in der die Protagonisten leben? Zwischen Subjekt und Objekt klafft schon immer eine letztlich unüberbrückbare Kluft. Gauckelt dir dein Gehirn nur Bilder und Phantasmen vor? Oder gibt es tatsächlich eine Wirklichkeit jenseits deiner Gedankenwelt? Ist man selbst ein Mensch oder ein Avatar? Perkus bringt es auf den Punkt: <em>Es ist allgemein bekannt, dass wir in einer gigantischen Computersimulation leben könnten, ohne es zu wissen. Das hat die Wissenschaft schon vor Jahrzehnten festgestellt, Herrgott.</em>.“ (a.a.0. S.242)</p>
<div id="attachment_1424" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.ullrichwegerich.de/wp-content/uploads/2012/02/DSCI0177.jpg"><img class="size-medium wp-image-1424" title="New York City" src="http://www.ullrichwegerich.de/wp-content/uploads/2012/02/DSCI0177-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">real oder digital?</p></div>
<p>Früher einmal dachten Philosophen, ihre Gegenwart sei ein Durchgangsstadium zu einer bessereren und vernünftigeren Welt. Tooth dagegen steigert sich in die Idee, in der falschen Simulation von Wirklichkeit gelandet zu sein. Diese Vorstellung hat Charme. Denn Wirklichkeit ist ein emphatischer Begriff: Der Philosoph Hegel etwa beschrieb das Wirkliche als das Vernünftige. Doch davon kann in diesem Roman (und nicht nur da) wahrhaft keine Rede mehr sein. Der ganze Irrsinn kann eigentlich nur von einem durchgeknallten Softwarespezialisten erdacht sein.</p>
<p>Aber so einfach ist es dann doch nicht. Bei Perkus Tooth, der nach einem Anschlag des Tigers auf sein Wohnhaus im Hundeasyl untergekommen ist, eskaliert der Sprechdurchfall zu einem in der Tendenz tödlichen Dauerschluckauf. Er erfaselt das Paradox postmoderner Gesellschaften: Die Realität und ihre medialen Verdopplungen können nicht mehr geschieden werden und alles geht in alles über: Alles ist Trug, und der Trug ist nicht mehr zu durchschauen, weil er mit der Realität verschmilzt. <em>Ein Traum, was sonst?</em> (Heinrich von Kleist, Prinz Friedrich von Homburg, letzter Akt, letzter Auftritt).</p>
<blockquote><p><em>Das war der Punkt, auf den Perkus hinauswollte: die schlummernden Millionen, die den Schleier des Traums nicht durchbrachen oder auch nur lupften&#8230;Die einzige Verschwörung sei die Verschwörung als Ablenkungsmanöver. Die Verschwörer: Wir selbst. Wenn ich dieses Gesetz der Komplizenschaft nicht verstehen würde, solle ich zurück auf Los gehen und von vorn anfangen.“</em> (a.a.0. S.411)</p></blockquote>
<p>Man lese dieses herausragende Buch. Erstens ist es wahrhaft unterhaltend und witzig. Zweitens schreibt Jonathan Lethem die Realität nicht zurück in die heile Welt des konservativen Erzählens. Deswegen ist er nicht sehr bekannt beim spießigen deutschen Bildungsbürgertum. Deswegen ist ihm aber eine tolle Satire auf eine aus den Fugen geratene Wirklichkeit gelungen.</p>
<p>siehe auch: Gentrifizierung in New York City, zu <a href="http://www.ullrichwegerich.de/2010/11/richard-price-cash/" target="_blank">Richard Price herausragendem Roman Cash</a></p>
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		<title>Verschwörung an der Spree (25)</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 08:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
				<category><![CDATA[verschwörung an der spree]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;Geben Sie mir den Revolver, sagte er. Ich will ihnen nicht weh tun. Seine Stimme klang angenehm und melodisch. Fassen Sie ihn mit der linken Hand am Lauf.
Birgit Allenare folgte dem Befehl. Sie streckte den linken Arm aus und von Blaustücken riss ihr die Waffe aus der Hand. Sie hörte, wie er befreit aufatmete.
- Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;Geben Sie mir den <strong>Revolver</strong>, sagte er. Ich will ihnen nicht weh tun. Seine Stimme klang angenehm und melodisch. Fassen Sie ihn mit der linken Hand am Lauf.</p>
<p>Birgit Allenare folgte dem Befehl. Sie streckte den linken Arm aus und von Blaustücken<strong> riss ihr die Waffe aus der Hand</strong>. Sie hörte, wie er befreit aufatmete.</p>
<p>- Das ist Wahnsinn, sagte sie. Sie werden hier niemals rauskommen!</p>
<p>- Halten Sie den <strong>Mund</strong>!</p>
<p>-Sie wissen, dass ich recht habe!</p>
<p>- Hören Sie auf, <strong>mir Angst einreden zu wollen</strong>. Das ist lächerlich!&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verschwörung an der Spree (24)</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 06:28:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
				<category><![CDATA[verschwörung an der spree]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;In dieser Sekunde hörte sie in ihrem Nacken das metallische Klicken. Sie erstarrt. Angst griff nach ihrem Herzen. Sie spürte seinen warmen Atem in ihrem Nacken. Von Blaustücken stand unmittelbar hinter ihr. Dann fühlte sie den den harten Druck des kalten Laufs seiner Pistole in ihrem Rücken. Er hatte sie herein gelegt wie eine blutige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;In dieser Sekunde hörte sie in ihrem Nacken das metallische Klicken. Sie erstarrt. <strong>Angst griff nach ihrem Herzen</strong>. Sie spürte seinen warmen Atem in ihrem Nacken. Von Blaustücken stand unmittelbar hinter ihr. Dann fühlte sie den den harten Druck des kalten Laufs seiner Pistole in ihrem Rücken. Er hatte sie herein gelegt wie eine blutige Anfängerin. Er hatte sie <strong>ausgetrickst</strong>, Sie war nicht cool genug gewesen. Sie hätte besser sein müssen. Sie machte sich <strong>Vorwürfe</strong>,<strong> blaue Vorwürfe, gelbe Vorwürfe</strong>. In ihrer Kehle würgte die Scham. Sie verharrte <strong>reglos</strong>, wagte kaum zu <strong>atmen</strong>&#8230;.</p>
<p><a href="http://www.ullrichwegerich.de/wp-content/uploads/2010/02/DSCI0005.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-199" title="Travel Lodge" src="http://www.ullrichwegerich.de/wp-content/uploads/2010/02/DSCI0005-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verschwörung an der Spree (23)</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 07:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
				<category><![CDATA[verschwörung an der spree]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;Die schwere Metalltür öffnete sich langsam und die Kommissarin half mit dem Fuß ein wenig nach. Vorsichtig spähte sie in das Schummerlicht, erblickte den geheimen Teil der Tiefgarage des Paradieses. Zwei massige dunkle Mercedeslimousinen standen nur wenige Schritte von ihr entfernt. Sie lauschte. Nichts war zu hören außer der Weihnachtsmusik, die diese Welt mit süßlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;Die schwere Metalltür öffnete sich <strong>langsam </strong>und die Kommissarin half mit dem Fuß ein wenig nach. Vorsichtig spähte sie in das Schummerlicht, erblickte den geheimen Teil der Tiefgarage des <strong><em>Paradieses.</em></strong> Zwei <strong>massige dunkle Mercedeslimousinen</strong> standen nur wenige Schritte von ihr entfernt. Sie lauschte. Nichts war zu hören außer der Weihnachtsmusik, die diese Welt mit süßlichen Klängen beschallte. <strong>Jetzt</strong>. Birgit Allenare hob den <strong>Revolver</strong>. Vorsichtig trat sie einen Schritt nach vorn&#8230;.</p>
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		<title>Verschwörung an der Spree (22)</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 07:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;Die schöne Kommissarin hastete mit wehenden Haaren, hüpfenden Brüsten und fliegendem Atem die Treppe nach unten. Woher kannte von Blaustücken diesen Ausgang? Aus seiner Zeit beim Innenministerium? Stimmte es, dass viele öffentliche Gebäude ein geheimes Innenleben führten? Dass Strukturen existierten, die alles zusammen hielten und von denen dennoch kaum jemand wusste? Fünf Stockwerke in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;Die <strong>schöne Kommissarin</strong> hastete mit wehenden Haaren, hüpfenden Brüsten und fliegendem Atem die Treppe nach unten. Woher kannte von Blaustücken diesen Ausgang? Aus seiner Zeit beim Innenministerium? Stimmte es, <strong>dass viele öffentliche Gebäude ein geheimes Innenleben führten</strong>? Dass Strukturen existierten, die alles zusammen hielten und von denen dennoch kaum jemand wusste? Fünf Stockwerke in der Tiefe gab es eine schwere, graue Metalltür. Birgit Allenare zog ihre Dienstwaffe, einen Revolver der Chicagoer Mordkommission, den sie mit Sondererlaubnis führte, das Geschenk eines amerikanischen Freundes. Sie blieb neben der Tür stehen, regulierte ihren Atem und lauschte angespannt. Dann drückte sie<strong> die Klinge der Tür</strong> nach unten&#8230;.</p>
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		<title>Entscheidung an der Spree (21)</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 07:50:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;Der Versorgungsschacht führte schräg nach unten zu einem Treppenhaus tief im Bauch des Shopping-Paradieses. Auch hier war das Plastikgitter, mit dem er verschlossen war, aus der Verankerung gebrochen. Kommissarin Allenare kletterte in das Treppenhaus: Es war ein mindestens dreißig Meter tiefer, doch kaum zweieinhalb Meter breiter Schacht. Eine einfache Metalltreppe führte nach unten. Dieses Treppenhaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;Der Versorgungsschacht führte schräg nach unten zu einem Treppenhaus tief im Bauch des <em>Shopping-Paradieses</em>. Auch hier war das Plastikgitter, mit dem er verschlossen war, aus der Verankerung gebrochen. Kommissarin Allenare kletterte in das Treppenhaus: Es war ein mindestens dreißig Meter tiefer, doch kaum zweieinhalb Meter breiter Schacht. Eine einfache Metalltreppe führte nach unten. Dieses Treppenhaus war in keinem Lageplan des <em>Paradieses</em> eingetragen. Es gab also tatsächlich diese geheimen Räume, über die bei der Kripo schon lange hinter vorgehaltener Hand gesprochen wurde: Die clandestine Rückseite der deutschen Biederwelt. Wie durch Watte hörte die schöne Kommissarin die Weihnachtsmusik, mit der draußen die Verkaufsflächen beschallt wurden: <em>Rudolf, the rednosed raindeer</em>&#8230;</p>
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		<title>Verschwörung an der Spree (20)</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 07:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;Vor der Seitenwand stand ein hoher Spiegel. Birgit Allenare schob ihn rasch zur Seite und erblickte oben in der Wand einen Zugang zu einem Versorgungsschacht: Das Plastikgitter, mit dem er verschlossen gewesen war, lag zerbrochen am Boden. Auf Fußspitzen spähte sie in den Schacht: Dunkelheit. Dann zog sie sich hoch und kletterte entschlossen in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;Vor der Seitenwand stand ein hoher Spiegel. Birgit Allenare schob ihn rasch zur Seite und erblickte oben in der Wand einen Zugang zu einem Versorgungsschacht: Das Plastikgitter, mit dem er verschlossen gewesen war, lag zerbrochen am Boden. Auf Fußspitzen spähte sie in den Schacht: Dunkelheit. Dann zog sie sich hoch und kletterte entschlossen in die schmale Öffnung. Auf allen Vieren kroch sie vorwärts. Vor ihr war alles schwarz. Das Rauschen der Heizungsanlage war unregelmäßig und erinnerte an den stoßweisen Atem eines Monsters&#8230;</p>
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		<title>Verschwörung an der Spree (19)</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 07:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;Die Kommissarin stürmte durch den Pulverdampf und das Tränengas zu der Tür, durch die Adrian von Blaustücken verschwunden war. Dutzende Schüsse krachten, es war wie im Krieg. Eine Kugel pfiff um nur einen Millimeter an Birgit Allenares Kopf vorbei. Sie erreichte die Tür und riss sie auf, rannte in einen kleinen Lager- und Umkleideraum. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;Die Kommissarin stürmte durch den Pulverdampf und das Tränengas zu der Tür, durch die Adrian von Blaustücken verschwunden war. Dutzende Schüsse krachten, es war wie im Krieg. Eine Kugel pfiff um nur einen Millimeter an Birgit Allenares Kopf vorbei. Sie erreichte die Tür und riss sie auf, rannte in einen kleinen Lager- und Umkleideraum. Sie war in kalten Schweiß gebadet, zitterend am ganzen Körper. Das Herz schlug ihr bis hoch zum Hals. Um ein Haar wäre sie erschossen worden. Sie befürchtete, das Bewusstsein zu verlieren, taumelte, lehnte sich mit dem Rücken gegen die Wand. Vor ihren Augen wurde alles schwarz. Dann ging es ihr wieder besser. Wo war Blaustücken? Der kleine Raum war menschenleer&#8230;</p>
<p>siehe auch:<a href="http://www.ullrichwegerich.de/2010/04/entscheidung-an-der-spree/" target="_blank"> Verschwörung an der Spree (1)</a></p>
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